{"id":1159,"date":"2010-12-09T10:38:21","date_gmt":"2010-12-09T08:38:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gt-battlezone.de\/?p=1159"},"modified":"2010-12-09T10:38:21","modified_gmt":"2010-12-09T08:38:21","slug":"erste-eindrucke-von-kings-of-war","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gt-battlezone.de\/?p=1159","title":{"rendered":"Erste Eindr\u00fccke von Kings of War"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.gt-battlezone.de\/wp-content\/uploads\/KingsOfWar.jpg\" rel=\"lightbox[1159]\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1161\" title=\"KingsOfWar\" src=\"http:\/\/www.gt-battlezone.de\/wp-content\/uploads\/KingsOfWar.jpg\" alt=\"\" width=\"491\" height=\"328\" srcset=\"http:\/\/www.gt-battlezone.de\/wp-content\/uploads\/KingsOfWar.jpg 1024w, http:\/\/www.gt-battlezone.de\/wp-content\/uploads\/KingsOfWar-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kings of War, das neue von Alessio Cavatore designte Tabletop-Spiel von Mantic, findet gerade auch bei uns im Club gro\u00dfen Anklang. Niko aka Schreidechse stellt hier &#8211; in einem wie ich finde sehr lesenswerten Artikel &#8211; das Spiel des Ex-GW-Mitarbeiters vor und schildert die Eindr\u00fccke, die wir nach den ersten Spielen gewinnen konnten. <!--more--><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Niko<\/em>:<\/strong> Als ich mir dieses Jahr in Essen die Starterbox von Kings of War kaufte, hatte ich eigentlich keine gro\u00dfen Erwartungen daran. Mein Plan war es, die Regeln zu lesen, ein paar nie ernsthaft zur Realisierung geplante Armeelisten zu schreiben, das Spiel dann um die sechs Monate im Schrank zu vergessen und schlussendlich die Zwerge zu Chaoszwergen zu konvertieren. Bis jetzt lag ich damit auch ganz gut im Zeitplan, doch dann stolperte ich vor einigen Tagen \u00fcber einen Thread, in dem Tony Interesse an dem Spielsystem bekundete. Also gut, dachte ich mir, dann muss ich mir wenigstens nicht vorwerfen, 44 Euro einfach so verbrannt zu haben, schnappte mir meine Starterbox und brachte sie mit zum Club, nicht zuletzt deswegen, weil ich neugierig war, wie sich dieses Spiel, das nachtr\u00e4glich f\u00fcr eine Miniaturenreihe entwickelt worden war, die urspr\u00fcnglich nur zum Proxen von GW- Miniaturen gedacht war, wohl spiele w\u00fcrde.<\/p>\n<p><strong>Der erste Eindruck<\/strong><\/p>\n<p>Eines der ersten Dinge, die einem auffallen, ist, dass bei der Armeezusammenstellung keine einzelnen Modelle eingekauft werden , sondern feste Einheitengr\u00f6\u00dfen, je nach Art der Einheit bestehend aus 5, 10, 20 oder 40 Modellen, wobei sich je nach Gr\u00f6\u00dfe der Einheit die Attackenzahl und der Moralwert ver\u00e4ndern. Die Regeln wirken stellenweise zwar geradezu primitiv, helfen aber dabei einen fl\u00fcssigen und ausgeglichenen Spielablauf zu erm\u00f6glichen. Der Nahkampf-, bzw. Fernkampfwert einer Einheit wird beispielsweise nicht in irgendwelchen Tabellen verrechnet, sondern gibt direkt den zum Treffen n\u00f6tigen W\u00fcrfelwurf der Einheit an. \u00c4hnlich ist es bei dem Verteidigungswert, der anzeigt, welches Ergebnis ein Gegner werfen muss um diese Einheit zu verwunden. \u00a0Wenn\u00a0 eine Einheit also einen NK- Wert von 3+ hat, trifft sie ihren Gegner also immer auf die 3+- egal ob dieser ein Elfenprinz oder ein Zombie ist. Das mag jetzt irgendwie stumpf klingen, aber andererseits kennt wahrscheinlich jeder den Moment der d\u00e4mmernden Erkenntnis, wenn einem aufgeht, dass man bei einem Tabletop im Grunde schon im ersten Zug hinschmei\u00dfen kann, weil man gegen eine bestimmte Einheit des Gegners einfach nichts ausrichten kann, da man die eine Kontereinheit, die in exakt dieser Situation sinnvoll w\u00e4re, nicht aufgestellt hat. Diese Situation ist bei Kings of War unm\u00f6glich, da jede Einheit immer eine mindestens ein Sechstel gro\u00dfe Chance hat, dem Gegner eine Wunde beizubringen. Was besonders auff\u00e4llt und f\u00fcr ein Tabletop in diesem Ma\u00dfstab seltsam abstrakt ist, ist, dass w\u00e4hrend des Spiels keine Modelle aus den Einheiten entfernt werden. Stattdessen bekommt die Einheit Schadensmarker, wenn sie getroffen wird. Ob eine Einheit vernichtet ist, wird bestimmt, indem der Gegner zwei W6 wirft, die Schadensmarken auf der Einheit zur Summe der W\u00fcrfel addiert und den Moralwert der Einheit davon abzieht. Ist das Ergebnis gr\u00f6\u00dfer als 10, flieht die Einheit und gilt als zerst\u00f6rt. Da w\u00e4hrend einer Runde nur ein Spieler agiert und der andere mehr oder minder blo\u00df ein Zuschauer ist, ist es m\u00f6glich (wie von Alessio Cavatore vorgeschlagen) Kings of War mit einer Rundenzeitbegrenzung zu spielen, wobei es noch keine genauen Angaben gibt, wie lange eine Runde dauern sollte. Wir haben w\u00e4hrend des zweiten Spiels damit experimentiert, sind aber lediglich zu dem Schluss gekommen, dass f\u00fcr unsere Punktgr\u00f6\u00dfe (620 Punkte) drei Minuten zu wenig und f\u00fcnf Minuten zu viel Zeit sind. Es ist allerdings auf jeden Fall eine sch\u00f6ne Methode, um Zeitspiel und endlose \u00dcberlegungen des Gegners zu unterbinden und sollte daher in zuk\u00fcnftigen Spielen weiter ausgetestet werden.<\/p>\n<p><strong>Ein Paradies f\u00fcr Proxer<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Frage, die man sich bei einem neuen Tabletop stellt, ist f\u00fcr gew\u00f6hnlich: \u201eWie teuer wird das?\u201c\u00a0 gefolgt von der zweiten Frage \u201eWill ich es dann \u00fcberhaupt?\u201c. Und genau hier hat Kings of War einen gewaltigen Pluspunkt, denn Mantic Games hatte sich mit Kings of War das Ziel gesetzt, g\u00fcnstige Miniaturen zu produzieren, die dann f\u00fcr Warhammer Fantasy benutzt werden sollten, weshalb es zahlreiche Parallelen zwischen den Kings of War und Warhammer Fantasy Einheitentypen gibt. Und genau dieses Prinzip funktioniert auch in die andere Richtung: man kann schon bestehende und \u00a0eventuell eingemottete Fantasy Armeen problemlos benutzen, um sie bei Kings of War einzusetzen. Tony spielte zum Beispiel seine alten Khemri- Untoten, deren Einheitentypen fast \u00a0eins zu eins mit denen in der Mantic Armeeliste stehenden Eintr\u00e4gen \u00fcbereinstimmten. Es gibt zwar erst drei V\u00f6lker (Elfen, Untote und Zwerge, wobei Ger\u00fcchten zufolge Orks als viertes Volk schon so gut wie fertig sein sollen) aber bei einem derart simpel gestalteten Spiel sollte es nicht allzu schwer sein sollte, f\u00fcrs Erste eigene Listen f\u00fcr die bevorzugten V\u00f6lker zu entwerfen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Okay, Kings of War ist nicht gerade ein epischer Durchbruch, der das Genre des Fantasy-Tabletops neu erfindet. Aber es ist ein unterhaltsames Spiel mit simplen aber soliden Regeln, die einen fl\u00fcssigen Ablauf erm\u00f6glichen und einem sehr viele Freiheiten bei der Armeezusammenstellung lassen- nicht zu vergessen die sehr interessante Option mit fester Rundenzeit zu spielen, was bisher in noch keinem gr\u00f6\u00dferen Tabletop m\u00f6glich war.\u00a0 Da die Regeln au\u00dferdem gratis zum Download stehen und man zum Spielen fast unmodifizierte Warhammer Fantasy-Armeen nehmen kann, kostet es im Grunde fast gar nichts.\u00a0 Also, wenn ihr eine Auszeit von der kontrovers diskutierten Magiephase, zuf\u00e4lligen Angriffsdistanzen und bizarr unausgewogenen magischen Gegenst\u00e4nden braucht, probiert Kings of War mal aus.<\/p>\n<p><strong>Interesse geweckt? <\/strong>Die Regeln und Armeeb\u00fccher findet ihr <a href=\"http:\/\/www.manticgames.com\/Hobby\/Gaming.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>, eine inoffizielle, aber von Alessio abgesegnete Armeeliste f\u00fcr Menschen an dieser <a href=\"http:\/\/bit.ly\/e19OCi\" target=\"_blank\">Stelle<\/a>.<\/p>\npicasaView plugin: Could not load data from picasaweb.\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kings of War, das neue von Alessio Cavatore designte Tabletop-Spiel von Mantic, findet gerade auch bei uns im Club gro\u00dfen Anklang. 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